Zum Inhalt springen
  • Home
  • Unsere Themen
    • Bargeld
    • Obergrenze
    • Meldepflicht
    • Bankgeheimnis
  • Ziele und Maßnahmen
  • Mitmachen
  • Unterschreiben
  • Kontakt

SOS Bargeld – Stopp der Abschaffung!

Keine digitale Währungsreform zum gläsernen Bürger, Bürger sind keine Waren! Nur Bares ist Wahres!

Monat: Oktober 2026

Digitaler Euro soll GESETZLICHES Zahlungsmittel werden. Das darf nicht sein!

Veröffentlicht am 29. Oktober 2026 von eliweiss99

In der neuesten Ausgabe (Herbst 2026) der Kirchbacher Berichte wurde der folgende Artikel veröffentlicht.

Digitaler Euro soll GESETZLICHES Zahlungs-
mittel werden. Das darf nicht sein!

Über die Salamitaktik von Regierungen,
EU und EZB soll Bargeld den Status des
alleinigen gesetzlichen Zahlungsmittels

verlieren. Das Volksbegehren für Unein-
geschränkte Bargeldzahlung, das mehr

als 8 % der Wahlberechtigten zeichneten,

forderte unter anderem den Erhalt des al-
leinigen gesetzlichen Status für Bargeld. Am

9. Juli 2026 hat das Europäische Parlament
die Aufnahme von Verhandlungen im Rat
der EU zum Digitalen Euro mit 416 zu 169
Stimmen bei 22 Enthaltungen beschlossen.
Die österreichischen Abgeordneten von

ÖVP, SPÖ, Grüne, NEOS stimmten ge-
schlossen dafür, die FPÖ dagegen.

Bundeskanzler Stocker soll als Ratsmit-
glied die Einstimmigkeit nutzen und sich

gegen den Digitalen Euro mit den Dop-
pelgleisigkeiten zu privaten Bezahlformen,

den enormen Aufwand und die stetige
Verdrängung von Bargeld aussprechen.
Die Ausweitung des staatlichen Sektors zu
Lasten des privaten Sektors bezahlen am
Ende wir Bürger über Gebühren doppelt.
Wir werden Hackerangriffen ausgesetzt.
Unsere Privatsphäre wird zunehmend
verringert. Die Einführung des Digitalen
Euro ist real eine Währungsreform.
Das europäische Währungssystem wird
grundlegend verändert. Dies bedarf der
Mitbestimmung der Bürger und nicht
eines Hineinstubsens („Nudging“) durch
Politiker und Lobbyisten.
Beschlussfassung im EU-Parlament
Bemerkenswert war der parlamentarische

Prozess im EU-Parlament. Die parla-
mentarische Debatte dauerte gerade mal

NEUN Minuten, es gab ACHT Reden, jede
Rede dauerte nur 40 bis 70 SEKUNDEN.
Plenardebatten über Vorteile und Risiken

des Digitalen Euro, über die Verhältnis-
mäßigkeit oder den Nutzen für die Bürger,

zu Alternativen zum Digitalen Euro wie
dem WERO zum Beispiel wurden NICHT
geführt. Nicht debattiert wurde über den
Aufwand: Immerhin verbrauchte die EZB

bis jetzt bereits 1,9 Mrd. Euro. Die europä-
ischen Kreditverbände rechnen mit einem

Aufwand für die Einführung von 18 – 30
Mrd. Euro für den Bankensektor, die EZB
kalkuliert mit 4 – 5,8 Mrd. Euro. Wer ist
glaubwürdiger – die staatliche Institution
oder die dieses Geschäft Betreibenden?
Was hat der Bürger davon?
Für digitales Bezahlen benötigt der Bürger

den Digitalen Euro nicht. Es gibt Über-
weisungen, Girokarten, Kreditkarten, das

neue europäische Bezahlsystem WERO.
Am Bezahlmarkt herrscht Wettbewerb. Die
Gebühren würden niedrig gehalten, wenn
bestehende EU-Regulierungen nicht in die
Preisfindung eingreifen. Als Reaktion auf
die EU-Gebührenbegrenzung für digitale

Zahlungen verrechnen jetzt Kartenunter-
nehmen ihren Aufwand über andere nicht

regulierte Kostenbestandteile. Diese betra-
gen inzwischen 40 % der Gesamtkosten

für den Einzelhändler. Der Einzelhandel
darf diese Kosten – wieder durch eine EU

Regulierung – nicht an den Kunden weiter-
geben. Daraus ergibt sich die Situation, dass

der digital bezahlende Käufer die Kosten
gar nicht kennt und der Einzelhandel diese
Kosten auf alle Produkte aufschlagen muss,
sodass alle Käufer – auch die Barzahler –

diese Kosten mittragen müssen. Zusam-
mengefasst: Der Bürger hat vom Digitalen

Euro nichts außer höhere Kosten, doch dem
Staat und staatsnahen Institutionen öffnen

sich Möglichkeiten umfassender Auswer-
tungen und Überwachung der Bürger.

Neue Banknotenserie und
Mitbestimmung
Zeitgleich mit dem Digitalen Euro soll eine
neue Banknotenserie herauskommen. Wir
dürfen über das Aussehen der Banknoten

abstimmen, aber wir dürfen NICHT ab-
stimmen über die Fülle des Wesentlichen:

Obergrenze für Bargeldzahlung, Ände-
rung des Geldsystems, Einführung eines

Digitalen Euros als zweites gesetzliches
Zahlungsmittel. EU und EZB zeigen uns
ihre Sicht der „Mitbestimmung“. Mit der
neuen Banknotenserie werden die alten
Euroscheine ersetzt. Im April 2019 wurde

die Ausgabe der 500 Euro-Banknote ein-
gestellt, während zeitgleich die Schweiz

eine 1000 Franken-Banknote ausgab.
Sukzessive werden so die 500er dauerhaft
aus dem Verkehr gezogen. Was passiert bei
Verwendung der alten Eurobanknoten?
Wird eine alte gegen eine neue Banknote
getauscht oder wird das Geld der E-Wallet
(elektronische Geldbörse) gutgeschrieben?
Das Geld hätte nur die Form geändert:
Rückenwind für den Digitalen Euro zu
Lasten des Bargelds?
Digitale Überwachung statt
Demokratie und Freiheit
Der Digitale Euro ermöglicht umfassende
digitale Auswertung und Überwachung.
Freiheit und Demokratie sehen anders aus.

Bargeld begrenzt den Hunger der Daten-
sammler, Datenauswerter und der staatli-
chen Überwachung. Wer bar bezahlt, ist

kein Krimineller, auch kein Rückständiger.
Bezahlen Sie so oft wie möglich bar!
Verschlagwortet mit Annahmepflicht, Bankomaten, Bargeld, Barzahlen, Bundesrat, Digitaler Euro, Elisabeth Weiss, EU, Frankreich, Freiheit, Infrastruktur, Karl Nehammer, Kommission, Kreditkosten, Obergrenze, Privatsphäre, SchuldenübernahmeKommentar hinterlassen

Aktuelle Beiträge

  • Digitaler Euro soll GESETZLICHES Zahlungsmittel werden. Das darf nicht sein!
  • Bargeld, Obergrenze, Digitaler Euro – Was zählt wirklich?
  • WERO, die nicht-staatliche Alternative zum Digitalen Euro

Archiv

  • Oktober 2026
  • Juni 2026
  • März 2026
  • Januar 2026
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • Januar 2025
  • September 2024
  • Juni 2024
  • April 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • November 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Mai 2023
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • Juni 2022
  • Februar 2022
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • April 2017

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

  • SOS Bargeld
  • SOS Bargeld

Mag. Elisabeth Weiß

Max-Tendler-Straße 16
8700 Leoben
Österreich
+43 664 73356770

Email

sos.bargeld@gmail.com
Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com
  • Abonnieren Abonniert
    SOS Bargeld - Stopp der Abschaffung!
    Schließe dich 70 anderen Abonnenten an

    Hast du ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.

  • SOS Bargeld - Stopp der Abschaffung!
    Website im Reader anzeigen
    Abonnements verwaltenRegistrierenAnmelden
    Melde diesen Inhalt
    Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …