Digitaler Euro heißt Schritt für Schritt das Bargeld abschaffen!

In der neuesten Ausgabe (Frühling 2025) der Kirchbacher Berichte wurde der folgende Artikel von Elisabeth Weiß veröffentlich.

EU-Kommissionspräsidentin Van der
Leyen: „Wir werden private Ersparnisse

in dringend benötigte Investitionen um-
wandeln.“ Ja, die EU will nur unser Bestes

– und das ist unser (bereits versteuertes)
Geld.

Geht es nach der Europäischen Zentral-
bank, soll bereits im Oktober 2025 der

Digitale Euro eingeführt werden. Regie-
rungen, Gesetzgeber, EU-Kommission und

EU-Parlament müssen Gas geben bei der
Implementierung der Verordnungen und
Richtlinien, die dazu nötig sind.
Parallel arbeitet die EU-Kommission an
einem Europäischen Kapitalmarkt. Ein
Teil davon soll plangemäß die Europäische
Spar- und Investitionsunion (SIU) sein, die
die gesamte Europäische Union umfassen
soll, also nicht nur die Euro-Zone.
10 Billionen Euro Sparvermögen, die
„niedrig verzinst“ in Banken liegen, sollen
– geht es nach der EU-Kommission – zum
Teil in dringend benötigte Investitionen

fließen. Diese Gelder werden zwar höher
verzinst, jedoch werden diese Gelder sehr

wahrscheinlich in schlecht rentierende An-
lagen und ineffiziente staatliche Projekte

wie Infrastruktur, den sogenannten „Kli-
maschutz“, Kriegswirtschaft und anderes

fließen. Die Zinsen werden „subventio-
niert“ werden müssen, das Geld dazu wird

von der Zentralbank bereitgestellt. Geld

ohne reale Basis wird erzeugt: Inflations-
geld. Inflation ist eine heimliche Steuer, die

Unternehmen und Menschen sehr schadet.

Steigende Preise lassen den Investitions-
stock einer Volkswirtschaft abschmelzen,

Unternehmer verlieren ihre Kalkulations-
fähigkeit und die Bürger werden in ein

Hamsterrad gezwungen. Sie werden über
die Digitalisierung des Bargelds überwacht
und damit gläsern. Ein programmierbarer

Digitaler Euro könnte UNS ALLE zu staat-
lich gewünschtem Verhalten lenken. Wer

hat den Wunsch, gelenkt zu werden?
Die längsten Regierungsverhandlungen
der II. Republik bekommen so Bedeutung
und Sinn. Seit der Volksabstimmung zum

Beitritt zur EU in 1994 wurden die Koor-
dinaten der Europäischen Union hin zu

einem Zentralstaat EU mit Abgabe von
Kompetenzen und Souveränität durch die
Nationalstaaten derart weit verschoben,
dass gemäß unserer Verfassung dringend

und zwingend eine neuerliche Volksab-
stimmung durchgeführt werden müsste.

Doch genau diese Möglichkeit haben
die Koalitionspartner VP, SPÖ, NEOS in
der Präambel des Regierungsprogramms
ausgeschlossen: „Die Koalitionspartner

initiieren bundesweit keine Volksbe-
gehren oder Volksbefragungen, sofern

eine gemeinsame Unterstützung nicht
im Vorfeld unter den Koalitionspartnern
vereinbart wurde. Die Partner verpflichten

sich darüber hinaus, Anträge oder Verlan-
gen von Mitgliedern des National- oder

Bundesrates auf Durchführung einer
Volksabstimmung nicht gegen den Willen
einer der anderen Koalitionsparteien zu
stellen oder zu unterstützen.“ Dies ist eine
sehr bedenkliche Sicht der Demokratie.
Der Digitale Euro widerspricht unserer
freiheitlichen Ordnung, der Demokratie

und unseren Werten: Freiheit, Privatsphä-
re, Familie, Meinungsfreiheit. ZAHLEN

SIE MÖGLICHST IMMER BAR! Reden

Sie mit den örtlichen Bürgermeistern, Ge-
meinderäten, mit Nationalrats-, Bundes-
rats- und Landtagsabgeordneten, wenn Sie

den Digitalen Euro und die unser Geld ha-
ben wollende Spar- und Investitions-Union

ablehnen. ES IST FÜNF VOR ZWÖLF!

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